27.01.2026

Lebenswichtige Prävention: Bundespolizei schult 5. Klassen zu Gefahren an Bahnanlagen

„Bahngleise sind keine Spielplätze“ – unter diesem klaren Motto stand der Besuch der Bundespolizei in der vergangenen Woche an den Schulen der Brede. Um die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen für die oft unterschätzten Risiken im Bereich von Gleisanlagen zu sensibilisieren, fand eine umfassende Präventionsveranstaltung statt.

Gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler, von denen viele ihren Schulweg mit dem Zug bestreiten oder Bahnanlagen in ihrer Freizeit passieren, ist die Aufklärung essenziell. Die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei verdeutlichten eindrucksvoll, dass Bahngleise gefährliche Orte sind, die keinesfalls als Abkürzung oder Aufenthaltsort genutzt werden dürfen.
Im Fokus der Schulung standen unter anderem:
• Die Sogwirkung: Wie gefährlich schnell fahrende Züge selbst bei sicherem Abstand sein können.
• Der Bremsweg: Warum ein tonnenschwerer Zug nicht sofort anhalten kann.
• Stromgefahren: Die oft unsichtbare Gefahr durch Oberleitungen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren zeichnete sich der Besuch durch einen regen Dialog aus. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit vielen eigenen Erfahrungen und stellten den Experten gezielte Fragen. Die Bundespolizei stand dabei mit fachlicher Expertise „mit Rat und Tat“ zur Seite und schaffte es, das ernste Thema altersgerecht und spannend zu vermitteln.
Wir bedanken uns herzlich bei der Bundespolizei für diesen wichtigen Besuch und die wertvolle Aufklärungsarbeit, die einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit unserer Schulgemeinschaft leistet.

Text: Tobias Stelzle
Fotos: Marie Lübbesmeier, Luisa Dürdodt